03.01.2021 - Aus aktuellem Anlass

 

In Bezug auf den kürzlich, in der Wilsterschen Zeitung, erschienenen Bericht mit der Überschrift : "Kostenfaktor Wasserwerk" möchten wir als CDU Fraktion einmal klarstellen, dass einige Aussagen von Herrn Dunkel und Herrn Stamm sachlich falsch sind.

  1. Ein evtl.Verkauf der Anteile an der Wasserwerk Kleve GmbH hat keinen Einfluss auf die Wasserqualität. Würde die Stadt Wilster ihre Anteile an der GmbH verkaufen, würde die Stadt im gleichen Zuge einen Wasserlieferungsvertrag abschließen. Somit würde der Verkauf sich nicht auf die Wasserqualität auswirken.
  2. Die Ansicht von Herrn Stamm, dass die Investition in die gerade erst fertiggestellte Wasserleitung  von Kleve nach Wilster (Kosten ca. 780.000 Euro) in absehbarer Zeit abgeschrieben sei, ist FALSCH. Diese Investition wird über 30 Jahre abgeschrieben und wird uns somit noch fast 25 Jahre begleiten.
  3. Die Behauptung von Herrn Dunkel und Herrn Stamm, dass ohne die eigene Wasserversorgung das gesamte Stadtwerkegebilde einstürzt, ist FALSCH. Richtig ist, dasss die Stadtwerke seit Jahren nur noch Geld mit Strom und Gas verdienen können. Mit Strom und Gas müssen die Stadtwerke den Verlust aus dem Hallenbad (ca. 480.000 Euro) und den Verlust aus der Wassersparte (ca. 100.000 Euro) ausgleichen. Erhöhen wir die Strom/-Gaspreise jedes Jahr, um die Verluste auszugleichen würde die Stadtwerke wahrscheinlich sehr viele Kunden verlieren da die Stadtwerke einfach zu teuer werden. Schon jetzt haben die Stadtwerke jedes Jahr einen Kundenverlust von 3-4 %.
  4. Steuerlicher Querverbund. Wie Herr Dunkel darauf kommt, dass die Vorteile des steuerlichen Verbundes (Stadtwerke / Hallenbad) nicht mehr greifen, ist mir ein Rätsel. Dieser Verbund hat nach wie vor einen nicht unerheblichen positiven finanziellen Effekt auf den Haushalt der Stadt Wilster.

Da wir Politik in den Ausschüssen und in der Ratsversammlung machen und nicht in der Presse oder an den Stammtischen in Wilster, werden wir uns zu vielen weiteren Aussagen der SPD Fraktion hier nicht äußern.  Der CDU- Fraktion war es jedoch sehr wichtig, auf diesem Wege die wesentlichen sachlich falschen Aussagen von Herrn Stamm und Herrn Dunkel klarzustellen.  Damit die Bürgerinnen und Bürger sich an den Fakten orientieren können.


Wilster steht vor großen Herausforderungen -

 

Christdemokraten nehmen Stellung zu Schwerpunktthemen wie Feuerwachebau und Kita-Erweiterung.

 

Es gibt viele Themen, die die Wilsteraner bewegen. Wie sieht die Zukunft der Stadtwerke aus? Wie wird das Städtebauförderprogramm weiter angewendet? Welche Herausforderungen werden an die Stadt gestellt, um beispielsweise Feuerwehr, Kindertagesstätte, Straßen und Baugebiete neu und modern zu gestalten?

 

Schwerpunktthemen, zu denen CDU-Fraktionsvorsitzender Mark Dethlefs, sein Stellvertreter Andreas Prüß, Bürgermeister und Schulverbandsvorsteher Walter Schulz sowie Ortsvorsitzender Sven Horstmann eigentlich in der Mitgliederversammlung, die für diesen Monat anberaumt war, Stellung beziehen wollten. Doch aufgrund des zweiten Corona-Lockdowns musste die Veranstaltung ausfallen. Die vorgesehenen Ehrungen, so Sven Horstmann, würden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

 

Politisch Stellung bezogen die Vier in einem Pressegespräch. Die Zukunft der Stadtwerke, das sei auch schon auf der Werkausschusssitzung deutlich geworden, hänge entscheidend auch davon ab, wie sich die Wassersparte entwickelt, betonte Mark Dethlefs. Im Rahmen des Städtebauförderprogrammes sei mit dem Beginn der Baumaßnahmen auf dem künftigen Sport- und Freizeitplatz Büttel das dritte Projekt im Gange. Vierte Maßnahme sei der Umbau des Jugendzentrums. Der Stand der Planungen werde auch Thema im Bauausschuss sein, der am Donnerstag, 25. November, tagt. Dethlefs geht davon aus, dass das Jugendzentrum wie geplant im Jahr 2022 fertiggestellt werde.

 

Frage nach innerstädtischer Sanierung

 

Wie es städtebaulich dann weitergehe, sei fraglich. Ziel sei auch die Innenstadtsanierung, aber dazu müssten auch private Hauseigentümer und Geschäftleute mit ins Boot geholt werden. Eine vor geraumer Zeit erste Vorstellung möglicher Sanierungen habe kein Interesse hervorrufen können. „Da es kein privates Interesse gibt, halten wir uns da zurück”, so Dethlefs. Zunächst einmal gelte es, die zwei Maßnahmen abzuschließen.

 

Auf jeden Fall zeigen sich die Christdemokraten optimistisch, dass die Attraktivität Wilsters dadurch deutlich gesteigert werde. Die Konzentration von Schulen, Sport- und Schwimmhalle, Jugendzentrum sowie Sport- und Freizeitanlagen bedeute ein Alleinstellungsmerkmal landesweit, unterstrich Andreas Prüß.

 

Neubau der Feuerwache ab Anfang 2022

 

Auch die Sicherheit der Wilsteraner Bevölkerung ist den Christdemokraten wichtig. Mit dem von der CDU favorisierten Neubau der Feuerwache am Bahndamm auf dem ehemaligen Von-Osten-Gelände werde Wilster vernünftig, auf die Zukunft ausgerichtet, aufgestellt sein. Mark Dethlefs geht davon aus, dass sich die Finanzierung im Laufe des nächsten Jahres mit Sonderbedarfszuweisung, Förderanträgen und Eigenmitteln aus dem Verkauf der alten Feuerwache so darstellen werde, dass Anfang 2022 mit dem Bau begonnen werden kann.

 

Deutlich machten sowohl Dethlefs als auch Prüß, dass das neue Feuerwehrfahrzeug HLF 20/16 kommen wird. „Allerdings zu den Bedingungen, die im Haushalt 2021 festgelegt wurden", so Dethlefs. Ob es dann zu dem Zeitpunkt der Beauftragung weitere, verfügbare Fördermittel geben werde, wisse heute noch keiner.

 

Erweiterung der Kindertagesstätte

 

Und noch ein Bauprojekt steht an: Die Erweiterung der Kindertagesstätte Schwalbennest. Auch die war ein Thema am Donnerstag im Bauausschuss. Die CDU-Fraktion werde dort die Weichen für einen erneuten Ausbau der Kita stellen, kündigte Mark Dethlefs an. „Zurzeit müssen wir davon ausgehen, dass sich der steigende Bedarf in den nächsten Jahren fortsetzt.”

 

Geplant seien zwei zusätzliche Gruppen und Räume für das Personal. Dethlefs: „Dazu werden wir auch eine Kooperation mit unserer Nachbargemeinde Nortorf eingehen. Hier haben wir bereits ausführliche und sehr gute Gespräche mit dem Nortorfer Bürgermeister geführt."

 

Straßenausbau schwierige Aufgabe

 

Vor eine schwierige Aufgabe habe die Landesregierung die Stadt mit der Entscheidung zum Straßenausbau gestellt: Die Kommune kann die in der bisherigen Satzung vorgesehene Beteiligung der Anwohner an den Kosten aufheben. Die Christdemokraten sehen darin allerings eine Benachteiligung der Anwohner, deren Straßen bereits ausgebaut und die zur Kasse gebeten wurden. Die Finanzierung würde auf alle Einwohner über Gebühren verteilt.

 

Im Januar 2021 werde es dazu eine Sondersitzung des Finanzausschusses geben. Ziel der CDU-Fraktion sei es, eine Verschonungsregelung für die Einwohner in die neue Satzung zu integrieren, die bereits finanziell beteiligt waren. Wenn die Satzung verabschiedet sei, solle der Straßenausbau in Wilster fortgesetzt werden. Priorität habe dann zunächst die Bahnhofstraße.

 

30 neue Bauplätze im Rumflether Feld

 

Und anders als der politische Gegner SPD sieht die CDU noch keine Problematik im Angebot von Bauplätzen. Im Baugebiet Rumflether Feld stehe noch eine Teilfläche offen. Für deren Bebauung soll Donnerstag der Aufstellungsbeschluss erfolgen. Damit stünden dann 30 Bauplätze zur Verfügung.

 

Weitere kleinere Aufgaben werde die CDU im Auge behalten, so das Ortsentwicklungskonzept, die denkmalsgerechte Sanierung des Bürgermeistergartens, die Unterstützung des Einzelhandels und das Tourismuskonzept sind dafür Beispiele.


Ortsvorsitzender unterstreicht die gute Zusammenarbeit mit der Fraktion

 

Das gute Zusammenspiel zwischen Fraktion und Ortsverein hebt CDU-Ortsvorsitzender Sven Horstmann hervor. Diskussionsfreudig, aber am Ende mit großer Einigkeit gemeinsam Ziele verfolgen, mache die Arbeit von Fraktion und Ortsverein aus. „Wir lassen uns an unseren Entscheidungen messen", betont er. Deutlich nachvollziehbar auch an den im Wahlprogramm gesetzten Ziele, die umgesetzt worden seien. Dazu sei auch ein gutes Miteinander unverzichtbar.

 

CDU Wilster hat 42 Mitglieder

 

42 Mitglieder zählt der CDU-Ortsverband Wilster, von denen sich viele engagierten. Besonders hob Horstmann dabei den von CDU-Ratsfrau Maren Hayenga geleiteten Damentreff hervor. Da gebe es viele Ideen für gemeinsame Aktivitäten, die allerdings durch die Pandemie in diesem Jahr zurückgefahren werden mussten.

 

Großes Lob an Maren Hayenga

 

Großes Lob richtete Horstmann auch an Maren Hayenga als Vorsitzende des Kinder- und Jugendparlaments, wo sie mit viel Engagement gemeinsam mit den Jugendlichen vor dem Lockdown schon einiges auf die Beine gestellt habe. „Ein toller Einsatz", so Horstmann. Denn den Nachwuchs für die parlamentarische Arbeit zu interessieren sei wichtig.

 

Mitgliedspflege im Coronajahr schwierig

 

Die Mitgliedspflege sei im Coronajahr natürlich schwierig. Das Sommerfest musste abgesagt werden und auch das Weihnachtsessen finde nicht statt. Die für die Mitgliederversammlung geplanten Ehrungen mussten ebenfalls verschoben werden. „Da helfen nur persönliche Gespräche”, so Horstmann.

 

Kinder- und Jugendarbeit unterstützen

 

Was dem Ortsverein besonders am Herzen liege, sei die Unterstützung von Wilsteraner Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Sonst hatte die CDU mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt Erlöse erzielt, die gespendet wurden. In diesem Jahr haben die CDU-Fraktionsmitglieder mit einer Umlage direkt für die Unterstützung von Kindertagesstätte, Kinder- und Jugendparlament und weiteren Vereinen gesorgt.


Info`s zum Werkausschuss

 

Am 19.11.2020 wurde im Werkausschuss der Wirtschaftsplan der Stadtwerke Wilster für das nächste Jahr beraten.

 

Leider rechnet unsere Werkleitung mit einem leichten Defizit  von  6700 Euro im nächsten Jahr.

 

Da die Wasserleitung im Bereich Nortorf (Diekdorf) und im Bereich Krumwehl erneuert werden muss, sind die Stadtwerke im nächsten Jahr gezwungen, ca. 670.000 Euro zur Sanierung der alten Wasserleitungen zu investieren. Diese Investitionen werden sich wohl auch auf den Wasserpreis auswirken.

 

Vor genau diesen Folgen hat die CDU Wilster bereits vor mehreren Jahren gewarnt und setzt nach wie vor alles daran, eine Lösung zu erarbeiten. Zur Zeit werden auf kommunaler Ebene Gespräche gesucht.

 

Anders als die SPD- Fraktion werden wir bei dem Thema Wasser nicht den Kopf in den Sand stecken und den Bürger/-innen den höchsten Wasserpreis in Schleswig- Holstein zumuten.

 

 

Wir arbeiten mit Hochdruck an dem Thema Wasserversorgung zu bezahlbaren Preisen.

 



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